ueber meine arbeiten

meine arbeiten genuegen sich selbst. sie geben keine antworten, vermuten diese hoechstens, geben hinweise, stellen scheinbar unverbundenes in beziehung.

und dann stellen sie fragen. sie sind mein versuch, die welt – und damit mich in ihr – ein wenig besser zu verstehen.

beim betrachten der arbeiten, wirst du feststellen, dass die inhalte meist nichts aussergewoehnliches an sich haben. wenn aber doch, dann wirst du auch elemente darin finden, die ihre bedeutung relativieren.

vieles koennte dir als alltaeglich oder vertraut gelten. genau das ist mein terrain: wenn ich waehlen kann. aber nur manchmal steht meine absicht im vordergrund, haeufig ist es die welt selbst, die mir einen ausschnitt nahelegt. dann folge ich ihr einfach. und druecke auf den ausloeser.

wenn ich von arbeiten spreche, dann gehoeren dazu nicht nur die bilder. genauso wichtig ist das schreiben. oft erschliesst sich mir erst beim wiedererleben der aufnahmesituation und beim formulieren der texte, warum ich den ausloeser ueberhaupt gedrueckt habe.

ob diese arbeiten auch fuer andere bedeutsam sind, weiss ich nicht. ich wuensche mir nur, dass vielleicht die eine oder andere die art veraendert, wie ein mensch auf die welt schaut.