einen augenblick spaeter
waere dieses bild
scharf gewesen.
und wahrscheinlich
belanglos.
man wuerde dort keine motive erwarten. und doch tauchen sie auf. die meisten verschwinden wieder, bevor man anhalten kann. oder ueberhaupt begreift, dass sie da waren. einige wenige bleiben.
einen augenblick spaeter
waere dieses bild
scharf gewesen.
und wahrscheinlich
belanglos.
irgendwann blickte ich nach oben.
eher zufaellig.
dort zog etwas vorbei,
das nie dafuer gedacht war,
schoen zu sein.
und war es trotzdem.
bald verschwanden die sonnenfarben
aus der metallstruktur.
und vom himmel
blieb nicht mehr viel.
gerade genug,
um daran zu erinnern,
dass es ihn noch gab.
ich wusste nicht,
ob diese galerie schon fertig war.
hoffentlich ja.
denn durch ihre luecken zeigte sich
ein himmel so blau, die wolken so weiss,
wie ihn ein froehliches kind gemalt haette.
von weitem schon zog der bau
meine aufmerksamkeit auf sich.
so blieb ich stehen. eine oeffnung
gab den blick ins innere frei.
ich war mir dann nicht sicher,
ob das, was ich sah,
schoen oder haesslich hiess.
irgendwie waren beides
die falschen worte.
stau
an diesem heissen sonntag nachmittag.
alles stoehnte.
und ich stoehnte mit.
bis ich dieses leuchtende orange bemerkte
vor dem grau und dem gruen.
wie ein wink,
alles ein wenig leichter zu nehmen.